

Zur 10. Auflage plant
Origines de la Piste, eine Delegation
von 5 San Ju/’hoansi aus Namibia
nach Deutschland zu bringen.
SAN Ju’/Hoansi 2026 ist ein ambitioniertes Projekt in drei Phasen von jeweils 2 Wochen im Juli und August 2026 :
1) Hinfahrt mit einem Geländewagen in die Kalahari, um die San Ju/’Hoansi abzuholen. Begleitet werden sie von fünf französischen Expeditionsleitern, die in ihre Welt eintauchen und mit ihnen die Felsmalereien ihrer Vorfahren im Damaraland erkunden.
2) Die Europareise in Frankreich und Deutschland auf der ReiseteilnehmerInnen Kxao, !Gamace, Bê, /Kaece und Xoan ihre traditionellen Mythen auf Festen und Veranstaltungen singen und tanzen und unser kulturelles und natürliches Erbe in Frankreich und Deutschland entdecken.
3) Die Rückreise in die Kalahari. Begleitet werden sie von fünf weiteren Expeditionsleitern, die lernen, die majestätischen Tiere der afrikanischen Tierwelt aufzuspüren.

Die Ju/’Hoansi, auch San genannt , sind Jäger und Sammler aus dem südlichen Afrika.
Ihre Traditionen reichen bis in die Anfänge der Menschheit zurück, wie die Felsmalereien in ihren Landschaften und ihre Klicksprache belegen. Genetische Studien haben kürzlich bestätigt, dass sie tatsächlich zu den ältesten noch lebenden Völkern gehören. Trotz zahlreicher Invasionen durch Hirtenvölker, Ackerbauern und Industriegesellschaften ist ihre Kultur bis heute lebendig. Noch immer jagen und sammeln sie nach traditionellen Methoden.

Kxao , Gamace , Bê , Kaece und Xoan stammen aus dem Nordosten Namibias, aus der Kalahari -Halbwüste , nahe dem Dorf Tsumkwe.
Es ist das erste Mal, dass sie Namibia verlassen!
Lasst uns sie Herzlich willkommen heißen und an ihrem überlieferten und wertvollen Wissen teilhaben.

Kxao ist ein außergewöhnlicher Fährtenleser, Jäger und Geschichtenerzähler. Gamace ist der Medizinmann seines Dorfes, und seine Frau Bê ist Hüterin des Dorfes und vieler uralter Legenden. Ihre Kinder Kaece und Xoan sind begnadete Tänzer und die zukünftigen Erben ihrer Traditionen. Gemeinsam entführen sie euch in ihre Mythen der Zwei Schöpfungen , lassen euch zu den Liedern der Giraffe und des Elefanten tanzen und teilen mit euch ihre Weltsicht, ihre Ängste und ihre Hoffnungen.

* Creations : So heißt ihre Performance, die traditionelle Lieder und Tänze vereint. Die Interpretationen werden direkt in der faszinierenden Klicksprache der Buschmänner (später ins Französische übersetzt) vermittelt. Ihre Ahnenmythen aus der Ersten und Zweiten Schöpfung werden offenbart, abschließend mit Liedern aus ihrem heutigen Leben und ihren Zukunftsvisionen.

Sie werden außerdem die Möglichkeit haben , mit ihnen in Kontakt zu treten, ihr traditionelles Handwerk zu entdecken (und zu erlernen), ihre Vorträge zu besuchen und an zahlreichen Workshops teilzunehmen: Fährtenlesen, Klicklaute, Bogenbau, Herstellung von Straußeneierschalenarmbändern, polyphoner Tanz oder Gesang.

Sa, 18 Juli :
*Creations in Lalinde (AJMR) – Périgord, Frankreich
So, 19 Juli :
Tracking Festival, Treffen, Workshops und *Creations (France Pistage & Je Suis La Piste) – Périgord, Frankreich
24-26 Juli :
Le Rêve de l’Aborigène, Treffen & Workshops im ‘First Peoples Village’ und *Creations auf der Bühne am Samstag um 20 Uhr – Deux-Sèvres, Frankreich
(Der Tourneeplan in Deutschland ist noch in Planung, wir aktualisieren diesen hier laufend)
Mi, 29 Juli :
Besuch des Haus der Berge’ Verikale Wildnis, Berchtesgaden (noch nicht fixiert)
*Creations, Schul-Sommerfest SFZ Bad Reichenhall – Bayern, Deutschland (noch nicht fixiert)
Sa, 1 August :
*Creations und Tracking-Kurs in der Wildnisschule Chiemgau– Bayern, Deutschland (noch nicht fixiert)
So, 3 August :
*Creations und Tracking-Kurs in Böbing, Weilheim/Schongau – Bayern, Deutschland (noch nicht fixiert)

Zwischen diesen Terminen für den Publikumsverkehr organisieren wir ein abwechslungsreiches Programm, damit die Besucher unsere Regionen entdecken können: kunstvoll gestaltete Höhlen, Schlösser und Wälder des Périgord auf der einen Seite und Alpen, ewiger Schnee und bayerische Schlösser auf der anderen!
Selbstverständlich sorgen wir auch für ausreichend Erholungsphasen, damit sich die Reisenden von den Tagesprogrammen Ausflügen und Begegnungen erholen können.

Seit 2014 ermöglicht der im Périgord ansässige Verein Je Suis La Piste die Ankunft von Vertretern indigener Völker und organisiert im Rahmen seiner regelmäßig stattfindenden Veranstaltung Origines de la Piste einen bilateralen Kulturaustausch . Ziel ist es, diesen verschiedenen Völkern die Möglichkeit zu geben, ins Périgord/Frankreich/Europa zu kommen, ihre angestammten Kulturen zu teilen und gleichzeitig unser reiches lokales Erbe zu entdecken.

2023 wurde Francis Collie (Gründer von Je Suis La Piste ) von !Gamace und Kxao persönlich in ihr Dorf eingeladen. Die schönen Erlebnisse und unglaublichen Abenteuer, die sie dort teilten, schweißten sie eng zusammen. Und die Buschmänner waren neugierig: Sie wollten mehr über „sein“ Land erfahren. So entstand dieses Projekt um die Kultur der Buschmänner in Europa bekannt zu machen und vor allem den Wunsch von Kxao, !Gamace und ihrer Familie – Europa zu entdecken- erfüllen soll.

Die Ju/’Hoansi San werden dank einer Gruppe dynamischer und leidenschaftlicher Freunde – Alexander Hänel, Anian Ardaya Lieb und weiteren FreundInnen und Partner des Netzwerks Wildnisschule Untersberg und des Vereins Wildnisschule Chiemgau e.V. – auch das Alpenvorland erkunden. Anschließend werden wir versuchen, einen weiteren Traum der Buschmänner zu erfüllen : ihnen die Erfahrung mit Schnee zu ermöglichen … mitten im Sommer, auf einem Schneefeld am Berg!

Ein Projekt dieser Größenordnung erfordert finanzielle Mittel … Wir müssen Geländewagen mieten, um die Buschmänner in der Kalahari abzuholen, ihre Hin- und Rückflugtickets bezahlen, die Europatour organisieren und sie wieder nach Hause bringen! DasFestival Le Rêve de l’Aborigène ist unser Hauptpartner bei diesem Abenteuer, und dafür sind wir sehr dankbar. Auch derVerein France Pistage hat uns finanziell unterstützt, und die Organisationen, die den Service *Créations gebucht haben, tragen ebenfalls zum reibungslosen Ablauf des Projekts bei (AJMR usw.).
Weitere Organisationen helfen uns, indem sie uns im Rahmen eines bilateralen Kulturaustauschs ihre Türen öffnen (CMN , La Plage aux Ptérosaures, Val de Louyre et Caudeau, Comité des fêtes de St Laurent des Bâtons usw.).
DerVerein Je Suis La Piste , der das Projekt leitet, leistet natürlich einen enormen Beitrag in Bezug auf Logistik, Organisation und Finanzierung. Vielen Dank an die Vorstandsmitglieder und die Périgord Pistage.
Nicht zu vergessen die großzügigen französischen und deutschen Spender, deren Beiträge es ermöglichten, über zwei Jahre hinweg das „große Verwaltungsabenteuer“ der Beschaffung von Ausweisen und Pässen für die Buschmänner aus der Ferne und aus der Wüste zu realisieren ! Verglichen damit wirkt das Abenteuer in Namibia wie ein Kinderspiel am Pool…

Aktuell ist die finanzielle Lage gerade noch ausreichend, um das Projekt fortzuführen. Die Konflikte im Nahen Osten wirken sich jedoch direkt aus, und wir müssen noch das Visumverfahren abschließen, was für die Buschmänner viele Reisen in die Hauptstadt (Windhoek, 750 km von ihrer Heimat entfernt!) bedeutet.
Daher ist jede Spende wertvoll, egal wie hoch.
Vielen Dank für Ihre Hilfe 🙂
Mi wi a
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Dieses Video zeichnet Francis Collies Abenteuer in Namibia (2023) nach. Entdecken Sie die atemberaubenden Landschaften Namibias, die faszinierende Tierwelt, eine Fährtenlese- und Jagdreise mit den San, ihr Lagerleben, ein Interview mit Kxao und !Gamace sowie Einblicke in das Leben benachbarter ethnischer Gruppen. Untermalt mit Musik (vielen Dank an Adèle B & Gauthier A ).
Kajaan* ! *(Großartig !)












































